Was sind Orderblocks? — ICT Konzept erklärt
Was ist ein Orderblock?
Ein Orderblock ist ein Bereich auf dem Chart, in dem institutionelle Marktteilnehmer (Smart Money) große Orders platziert haben. Diese Zonen sind besonders wichtig, weil der Preis häufig zu diesen Bereichen zurückkehrt, bevor er seine Bewegung fortsetzt.
Wie identifiziert man einen Orderblock?
Im ICT-Konzept wird ein Orderblock typischerweise als die letzte Gegenkerze vor einer starken Impulsbewegung definiert:
- Bullischer Orderblock: Die letzte bärische (rote) Kerze vor einer starken Aufwärtsbewegung
- Bärischer Orderblock: Die letzte bullische (grüne) Kerze vor einer starken Abwärtsbewegung
Warum funktionieren Orderblocks?
Institutionelle Trader können ihre großen Positionen nicht auf einmal platzieren. Sie verteilen ihre Orders über mehrere Preisniveaus. Wenn der Preis zu einem Orderblock zurückkehrt, werden die restlichen Orders ausgeführt — was den Preis erneut in die gleiche Richtung treibt.
Tipps für die Praxis
- Timeframe beachten: Orderblocks auf höheren Zeitrahmen (4H, Daily) sind stärker
- Kontext analysieren: Ein Orderblock funktioniert am besten in Richtung des übergeordneten Trends
- Mitigation: Ein Orderblock, der bereits einmal angelaufen wurde, ist „mitigated" und verliert an Stärke
- Fair Value Gap: Orderblocks in Kombination mit FVGs bieten besonders starke Setups